Anwendungen-Industrie
 

wiegen und kontrollieren, Daten senden, Daten speichern

Beleglos kommissionieren

In den Versandzentren aller Unternehmen ist die Senkung der Versandkosten ein permanentes Thema. Praktiker und Ingenieure haben herausgefunden, dass der gewünschte Spareffekt sich dann einstellt, wenn alle Geräte im Versand die gleiche Kommissioniertechnik erlauben, also auch mobile Einrichtungen wie Flurförder- oder Hochregalfahrzeuge, und über ein Netzwerk mit den Lager- bzw. Versandrechnern verbunden sind.

Das Gewicht gewinnt an Bedeutung

Bereits bei der Warenannahme, beim Einlagern oder beim Kommissionieren wird die Grundlage für bestimmte Automatismen im Ablauf der Kommissionierung gelegt. Das gilt vor allem für Stückwaren (Stückartikel, Festgewichtsartikel, Leergut usw.), deren durchschnittliches Gewicht einschließlich zulässiger Toleranzen gespeichert wird.

Beim Sammeln der Waren und bei jeder Belastung einer Waage sind Einzelprüfungen oder Vollständigkeitsprüfungen von Verpackungseinheiten möglich und Fehllieferungen so gut wie ausgeschlossen.
 

Abb. 1 Wäge- und Datenterminal NT

Die Integration von Waagen in eine bestehende Organisation

Um den Standort vorhandener Waagen nicht verändern zu müssen, können Bizerba-Terminals an Lastaufnehmer unterschiedlicher Bauart angeschlossen werden. Dies gilt für eingebaute oder freistehende Lastaufnehmer oder solche, die in mobile Regalförderfahrzeuge eingebaut sind.

Netzwerkfähige Terminals, mit der Bezeichnung NT [1], Abb. 1, übernehmen in den Kommissionier-Konzepten der Logistik-Zentren nicht nur die Verarbeitung und Speicherung der ermittelten Gewichtswerte, sondern erlauben auf ihren großflächigen Displays die unmittelbare Abarbeitung der zu erledigenden Aufträge.

 

 
Ein wichtiger Nebeneffekt: Die eichfähige Speicherung der Gewichtswerte im Terminal erspart dem Anwender den Einsatz eichfähiger Kontrolldrucker (Vorschrift!).

Die Kommunikation zwischen der Kommissionier-Leitstelle und den Sammel- bzw. Wägestellen wird bei stationären Waagen in der Regel über Datenkabel und bei fahrbaren Waagen bzw. Waagen, die in Regalförderfahrzeuge eingebaut sind, über Funk organisiert.

Die Übersicht, Abb. 2, veranschaulicht den Systemverbund. Das für den Datenverkehr typische Ethernet ist meist bauseits vorhanden; es wird erweitert mit den Access-Points und einen oder zwei Kommissionier-PC.

Abb.2: Übersicht Systemverbund
(Große Ansicht - 23,7 kB)

 
Die Funkstrecke wird als sich überlappender Breitbandfunk flächendeckend ebenfalls bauseits bereitgestellt. Der Datentransfer durch die Funkstrecke verhält sich etwa wie die kabelgebundene Übertragung im Ethernet.

Am Kommissionier-PC können sich Lager- und Schichtleiter über den laufenden Betrieb informieren und können, wenn nötig, manuell in das Geschehen eingreifen.

Ohne Packzettel (beleglos) kommissionieren

Die Bedienabläufe sind von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich; aber sie sind so ausgelegt, dass mit wenigen manuellen Eingriffen ein Maximum an Leistung erzielt werden kann. Das Abhaken von kommissionierten Artikeln auf Listen (Packzetteln) wird ersetzt durch das Quittieren per Tastendruck am Terminal, und wenn die Artikel an der Versandstelle ankommen, sind sie auf Gewicht und Vollständigkeit geprüft und die Versandpapiere bereits ausgedruckt.

Das System bietet zudem eine permanente Bestandskontrolle und alle nötigen Tools zur Artikelpflege.

Das Ergebnis der veränderten Arbeitsweise

  • Kostenreduzierung durch schnellere Auftragsabwicklung
  • Wegfall von Kommissionier-Schriftsätzen (Packzetteln)
  • Erhöhung der Kommissionier-Qualität
  • Reduzierung von Reklamationen.

 

Bizerba Produkte im Einsatz

 

[1(Themenbereich wechseln) Wäge- und Datenterminal NT

 
   

zur Übersicht zum Seitenanfang


Impressum/Haftungserklärung - © 2010 BIZERBA www.bizerba.at